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1. Beim Essen Zeit lassen. Hektik schlägt nicht nur auf den Magen und das Herz, sondern kann auch den Darm träge machen. Sich beim Essen setzen, Zeit nehmen und sich auf die Mahlzeit konzentrieren – nicht durch Fernsehen oder Lesen ablenken. Keine unangenehmen Themen beim Essen besprechen.
2. Die Verdauung beginnt im Mund. Jeden Bissen möglichst oft kauen! Mit Genuss und Lust essen, erst dann werden genug Speichel und Verdauungsenzyme gebildet. Mit den Augen essen – das Essen immer mit Liebe zubereiten.
3. Moderate Bewegung: Sanfte Sportarten wie Schwimmen, Walken, Yoga und Gymnastik fördern die Verdauung, Leistungssport meiden.
4. Übungen für den Darm: Auf den Rücken legen, Knie anwinkeln, Füße aufstellen. Unterbauch stark einziehen und ruckartig wieder vorschnellen lassen. Progressives Muskeltraining: Körperregionen bewusst anspannen und entspannen.
5. Gesunde Ernährung: Schwarzbrot, Vollkornnudeln und Vollkornreis enthalten viele unverdauliche Ballaststoffe, die den Dickdarm anregen, seinen Inhalt zügig zu transportieren. Obst und Gemüse, beispielsweise Brokkoli, Blattsalate, Kohl, Äpfel, Weintrauben, enthalten viele Pflanzenfasern, die ähnlich wie eine Bürste den Darm von innen reinigen. Allerdings nicht am Abend vor dem Schlafen gehen verzehren. Hülsenfrüchte wie Bohnen, Erbsen und Linsen, vereinen nahezu alle guten Wirkungen auf den Darm in sich: Ballaststoffe, Pflanzenfasern, sekundäre Pflanzenstoffe. Hören Sie auf Ihren Körper. Nach dem Essen sollte man sich angenehm satt und erfrischt fühlen. Bei Beschwerden wie Sodbrennen, Magenschmerzen und Blähungen sollten Sie die auslösenden Speisen in Zukunft meiden. Künstliche Süßstoffe möglichst weglassen.
6. Warmes Wasser auf nüchternen Magen wirkt am Morgen wie ein Zündfunke auf den Darm, sich zu bewegen. Danach zehn Minuten mit dem Frühstück warten. Für den Stuhlgang ein eigenes Zeitfenster einplanen, Zeit nehmen. Ideal am Morgen zwischen 5 und 7 Uhr, da ist der Dickdarm am aktivsten.
7. Massagen: Shiatsu, regelmäßig einmal pro Woche eignet sich hervorragend um Darmträgheit, Durchfall oder Schmerzen zu lindern und Stress abzubauen.
8. Stress reduzieren: Gönnen Sie sich mehrmals pro Woche eine Auszeit und genießen Sie „la dolce vita” (das süße Nichtstun). Autogenes Training kann in Stresssituationen helfen, eine Verkrampfung im Darmtrakt zu verhindern.
9. Schlaf: Die Ruhe und Erholung in der Nacht ist auch speziell für Ihren Darm wichtig. Am besten immer zur gleichen Zeit und ausreichend. Im Durchschnitt benötigt ein Erwachsener acht Stunden Schlaf.
10. Ab 50 regelmäßig zur Darmspiegelung: je nach Risiko (Krebs in der Verwandtschaft, Polypenbefund) jährlich bis alle fünf Jahre. Bei unklaren Beschwerden immer ärztlichen Rat einholen.
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